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Gelungene Auftaktveranstaltung des Quartiersimpulse-Projekts „TatOrt Leimen – Jetzt bist Du dran!“

von Quer Quartier erleben | 16. Juli 2026 | Quartiersimpulse

Das Bild zeit ein Logo mit dem Schriftzug "TatOrt Leimen Jetzt bist Du dran!"

Am Samstag, den 04. Juli 2026, fand im Dr.-Ulla-Schirmer-Haus die Auftaktveranstaltung des Projekts „TatOrt Leimen – Jetzt bist Du dran!“ statt. Das aus Landesmitteln geförderte Vorhaben ist Teil der Programmlinie „Quartiersimpulse: Pflege und Unterstützung im Alter“ im Rahmen der Quartiersstrategie 2030 des Landes Baden-Württemberg.

Zum Start des Projekts wurde im Rahmen eines Quartiersspaziergangs zur Barrierefreiheit gemeinsam mit allen Teilnehmenden die Umgebung rund um das Dr.-Ulla-Schirmer-Haus erkundet.

Das Foto zeigt den Oberbürgermeister der Stadt Leimen, der bei einer Veranstaltung eine Ansprache hält. Er steht in einem hellen, freundlich gestalteten Innenraum, hält ein Mikrofon in der rechten Hand und einige Notizen in der linken. Er trägt ein hellblaues Hemd mit hochgekrempelten Ärmeln sowie ein Namensschild, das ihn als Oberbürgermeister ausweist. Der Mann blickt lächelnd in Richtung des Publikums und wirkt konzentriert und zugewandt. Im Hintergrund sorgen große Fenster mit Blick ins Grüne für viel Tageslicht. Dekorative, geflochtene Hängeleuchten aus Naturmaterialien rahmen die Szene ein und verleihen dem Raum eine warme Atmosphäre. Das Bild vermittelt den Eindruck einer persönlichen Begrüßung oder Eröffnungsrede im Rahmen einer Veranstaltung und unterstreicht eine offene, einladende und dialogorientierte Stimmung.
Das Bild zeigt drei Frauen, die im Rahmen der Auftaktveranstaltung des Projekts Quartiersimpulse die Teilnehmenden begrüßen.
Eine Rednerin spricht vor Senioren und weiteren Gästen der Veranstaltung bei einer Veranstaltung in einem hellen Café; die Teilnehmer sitzen in Rollstühlen oder auf Stühlen um einen Tisch mit Erfrischungen herum.
Eine Frau spricht in ein Mikrophon. Hinter ihr sieht man in einer Präsentation ein Bild von ihr.

Die für jeden offene Veranstaltung war gut besucht. Ab 10:30 Uhr versammelten sich die Gäste im Café Ulla des Pflegeheims, wo bereits die Saxofonistin Ricarda Hagemann mit ihren Klängen für Wohlbefinden sorgte.

Durch die Veranstaltung selbst führte die Moderatorin, Dr. Katja Hilser.

Nach der Begrüßung durch den Hausdirektor des Dr. Ulla-Schirmer-Hauses, Giuseppe Giordano Orsini, adressierte auch OB John Ehret ein Grußwort an die anwesenden Leimener Bürgerinnen und Bürger , in dem er auch die stadtteilübergreifende Ausrichtung des Projekts positiv herausstellte.

Dr. Rosa Meyer, Quartiersmanagerin, stellte die Motivation hinter dem Projekt und die Ziele dar, die in den nächsten zwei Jahren, der Dauer des Projektes, umzusetzen sind. Auch stellte sich Frau Dr. Spring vor, die als Projektassistenz das Projekt begleiten wird.

Im Mittelpunkt stehen neue Angebote, die die Begegnung und den Austausch fördern. Nicht nur zwischen Menschen verschiedenen Alters, sondern auch über die Stadtteile hinweg.  Jeder ist hierbei eingeladen, seine Ideen einzubringen und mitzumachen.

Jana Zyweck, die Leiterin des Sozialen Dienstes, drückte Ihre Freude über das Projekt aus. Deutlich wurde allerdings auch, dass weitere Schritte, wie z.B. die Einrichtung eines Inklusionsspielplatzes, umgesetzt werden müssen.

Danach unterteilten sich die Gäste in kleine Gruppen, um zusammen den Quartiersspaziergang zu unternehmen.

Gedankt sei an dieser Stelle auch den teilnehmenden Bewohnerinnen und Bewohnern des Dr. -Ulla-Schirmer-Hauses, die mit ihren Rollatoren und Rollstühlen die Begehung der Wege auf Barrierefreiheit testeten.

Das Bild zeigt eine Gruppe von Menschen, die im Schatten einer Hecke sitzt. Im Vordergrund hält ein jüngerer Mann die Hände einer älteren Dame, die auf ihrem Rollator sitzt.
Im Bild dargestellt ist der Spaziergang zur Barrierefreiheit in Leimen. Eine Gruppe von Menschen, zwei davon im Rollstuhl und eine Person mit Rollator. Sie überqueren eine Strasse mit Strassenbahnschienen.
Eine Frau beschreibt mit dicken Stiften ein Papier, das über einen Tisch geklebt ist.
Im Vordergrund schreibt eine Frau Notizen an eine Stellwand. Im Hintergrund stehen zwei ältere Damen an einem Stehtisch mit weißer Husse. Dahinter sieht man mit Wald bewachsene Hügel.

Auf dem Spaziergang besucht wurden drei Stationen: die Haltestelle am Leimener Friedhof, eine weitere Station auf der Friedhofszufahrt und eine Station im Friedhof selbst.  Ricarda Hagemann begleitete die Teilnehmenden mit ihrem Saxofon, so dass der Spaziergang gleichzeitig auch zu einem Hörgenuss wurde.

An den Stationen hatten die Teilnehmenden die Gelegenheit, sich nicht nur über die Barrierefreiheit der Wege auszutauschen, sondern auch miteinander auch über alltägliche Dinge ins Gespräch zu kommen, z.B. über das Lieblingsgericht, über den liebsten Zeitvertreib oder auch über die Personen, mit denen man gerne seine Zeit verbringt. Dieser lebendige Austausch stärkte das Gemeinschaftsgefühl und förderte die Geselligkeit.

Nach Ende des Spaziergangs fanden sich die Teilnehmenden gut gelaunt, auf der Dachterrasse ein.

Auf Stellwänden waren Karten befestigt, auf denen die als schwierig empfundenen Stellen markiert werden konnten.  Wurden Wege als einfach empfunden, konnte dies ebenso in die Karten eingetragen werden.

Eine weitere Stellwand lud die Mitmachenden dazu ein, mögliche Angebote zur Unterstützung von Seniorinnen und Senioren oder für pflegende Angehörige zu bewerten. Darunter waren Gedächtnistraining, Friedhofscafe, Zeitgeschenke für pflegende Angehörige, Tanzangebote, Inklusionsspielplatz, Spielenachmittage, Akademie für Ältere, Erzählcafe oder das Open Piano.

Hier wurde auch die Möglichkeit geschaffen, eigene Ideen einzubringen, wie das Gemeinsame Singen und den Seniorensport.

Auf einer mit Papier beklebten Tischplatte konnten die Mitmachenden ihre positiven oder überraschende Eindrücke, Verbesserungsvorschläge mitteilen.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ließen die Veranstaltung mit guten Gesprächen und einem wohlschmeckenden Fingerfood-Buffet, das keine Wünsche offenließ, auf der Dachterrasse ausklingen.

An einer Stellwand stehen mehrere Personen. Ein Mann sitzt im Rollstuhl. An der Stellwand sind Luftbilder angebracht. Darauf kleben Klebepunkte.

Fotos: Yvonne Blesch

Das Förderprogramm „Quartiersimpulse“ der Allianz für Beteiligung und des Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Integration ist Teil der Landesstrategie „Quartier 2030 – Gemeinsam. Gestalten.“ und wird finanziert aus Landesmitteln, die der Landtag von Baden-Württemberg beschlossen hat.

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